FDP
Kreis Heinsberg
Herzlich Willkommen bei den Freien Demokraten am Westzipfel Deutschlands.

Unsere Arbeit

Aktuelle Artikel über unsere Arbeit finden Sie hier.

Gemeinsamer Ergänzungs-/Änderungsantrag vom 21.01.2021 von CDU und FDP zum Antrag der FDP-Fraktion vom 14.12.2020 für die nächste Sitzung des Ausschusses für Gesundheit, Soziales und Generationenfrage Generationenübergreifende Betreuung im Kreis Heinsberg

Kinder aus immer mehr Kindertagesstätten und Kindergärten besuchen Seniorinnen und Senioren in den Pflegeinrichtungen für ein paar Stunden. Die älteren Menschen erfreuen sich an Lebensfreude und Energie der Kinder und geben ihrerseits Wissen und Geborgenheit an die Kleinen weiter. Beide Gruppen profitieren von diesem Besuch. In Kanada werden Pflegeeinrichtungen neben Kinder- und Jugendheimen gebaut, um beide Gruppen zu vereinen. Menschen, die sonst allein sind, können sich um die Kinder und Jugendlichen kümmern, die keine Eltern mehr haben und übernehmen zum Teil die Funktion der Großeltern.

Die Absicht, die Betreuung von Kindern, Jugendlichen und Senioren miteinander zum wechselseitigen Nutzen zu verbinden, entspricht auch dem Leitbild des Kreises und trägt zur gesellschaftlichen Integration bei. Durch geeignete – ggf. auch bauliche – Maßnahmen können gegenseitiges Lernen, Weitergabe von Erfahrungen, Kenntnisse und Fertigkeiten sowie vor allem die wechselseitige Fürsorge und damit einhergehend der gesellschaftliche Zusammenhalt gestärkt werden. Auf der anderen Seite mussten in der Vergangenheit Konflikte zwischen den Generationen zur Kenntnis genommen werden, wenn etwa ein Kinderspielpatz in der Nähe eines Seniorenwohnheims gebaut werden sollte. Da es um das gesellschaftliche Miteinander geht, sollten Konzepte aus der Gesellschaft und von den Trägern kommen. Hier kann der Beirat für Generationenfragen, der im Zuge der Umbenennung des Ausschusses ohnehin stärker in die Arbeit eingebunden werden sollte, eine wesentliche Rolle bei der Konzepterstellung spielen. Im Beirat sind alle relevanten Gruppen vertreten und eventuelle Konfliktlagen bekannt. Ein dort erarbeitetes Konzept hätte eine gesellschaftlich deutlich größere Bedeutung als ein reiner Verwaltungsvorschlag. Gleichwohl kann und soll die Verwaltung sachliche Hilfestellung leisten.

Vor diesem Hintergrund beantragen die Fraktionen von CDU und FDP folgenden Ergänzungs-/Änderungsantrag zur Abstimmung zu stellen. Der Ausschuss möge beschließen:

Der Beirat für Generationenfragen wird beauftragt, mit sachlicher Unterstützung der Kreisverwaltung und der Träger der Einrichtungen ein Konzept zur „Generationenübergreifenden Betreuung“ zu erarbeiten. Dieses Konzept soll sowohl räumlich-bauliche als auch organisatorisch-strukturelle Aspekte beleuchten und die jeweils spezifischen Interessenlagen, Erfordernisse und eventuellen Konfliktlagen beachten bzw. benennen. Dabei soll auch die Expertise und Erfahrung der Familienzentren im Kreis Heinsberg einfließen und deren zukünftig wichtige Rolle in diesem Konzept beschrieben werden. Zur weiteren Bearbeitung wird das Konzept in den Ausschuss für Gesundheit, Soziales und Generationenfragen eingebracht.

Begründung:
Ziel der generationenübergreifenden Betreuung ist es, die Gruppen miteinander zu verbinden, so dass alle Gruppen voneinander profitieren können. Die Kinder sowie Jugendlichen erhalten die Lebensweisheiten, Fürsorge, Geborgenheit und Zuwendung von Senioren, die eine wertvolle Ergänzung zu den Erziehern/-innen sein können. Zudem wird die soziale Entwicklung der Kinder und Jugendlichen deutlich stärkt. In der gemeinsamen Zeit und durch das Zusammenkommen mit den Kindern und Jugendlichen schöpfen die Senioren/-innen neue Lebensenergie und bekommen ein Stück Alltag zurück. Dadurch ist ggf. auch eine Entlastung der Pflegekräfte möglich.

Antrag vom 14.12. an den Ausschuss für Gesundheit, Soziales und Generationenfragen - Generationenübergreifende Betreuung im Kreis Heinsberg

Immer mehr Kindertagesstätten (insbesondere Kindergärten) besuchen Seniorinnen und Senioren in den Pflegeinrichtungen für ein paar Stunden. Die älteren Menschen erfreuen sich über die Lebensfreude und Energie der Kinder und geben ihr Wissen und Geborgenheit an die Kleinen weiter. Beide Gruppen profitieren von diesem Besuch. In Kanada werden Pflegeeinrichtungen neben Kinder- und Jugendheimen gebaut, um beide Gruppen zu vereinen. Menschen, die sonst allein sind, können sich um die Kinder und Jugendlichen kümmern, die keine Eltern mehr haben und übernehmen zum Teil die Funktion der Großeltern.

Die FDP-Fraktion im Kreistag Heinsberg bitten um die Aufnahme des folgenden Antrags in die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Ausschusses für Gesundheit, Soziales und Generationenfragen:

Die Verwaltung wird beauftragt, zu prüfen, ob und wie ein solches Konzept z. B. im Rahmen der kommunalen Pflegeplanung auch bei uns im Kreis Heinsberg umgesetzt werden kann. Inwiefern gibt es schon solche Ansätze wo bewusst Einrichtungen der Senioren- und Kinder-/Jugendbetreuung in räumlicher Nähe zu finden sind bzw. beim Neubau von Senioren-, Kinder- und Jugendheimen berücksichtigt wird.

Begründung:
Ziel der generationenübergreifenden Betreuung ist es, die Gruppen miteinander zu verbinden, so dass alle Gruppen voneinander profitieren können. Die Kinder sowie Jugendlichen erhalten die Lebensweisheiten, Fürsorge, Geborgenheit und Zuwendung von Senioren, die eine wertvolle Ergänzung zu den Erziehern/-innen sein können. Zudem wird die soziale Entwicklung der Kinder und Jugendlichen deutlich stärkt. Durch das Zusammenleben mit den Kindern und Jugendlichen bekommen die Senioren/-innen neue Lebensenergie, sowie ein Stück Alltag zurück und entlasten ggf. auch die Pflegekräfte.

Über uns

Wir Freien Demokraten mit unseren Kreistagsmitgliedern Stefan Lenzen MdL, Dr. Klaus Wagner und David Stolz sowie unsere sachkundigen Bürgern, machen für Sie Politik im Kreis Heinsberg. Die Bedeutung eines leistungsfähigen Kreises und einer funktionierenden Kreisverwaltung für uns alle ist für uns ein wichtiges Anliegen. Die Bedeutung des Kreises für Sie, die Bürgerinnen und Bürger, hat insbesondere die Corona-Krise gezeigt, umfasst aber darüber hinaus viele Bereiches täglichen Lebens. Wir als FDP im Kreis Heinsberg übernehmen Verantwortung und suchen gemeinsam und in der demokratischen Diskussion mit den anderen Fraktionen im Kreistag den richtigen Weg mit Blick auf die Herausforderungen der nächsten Jahre. Wir Freien Demokraten im Kreis Heinsberg machen vernünftige und verlässliche Kommunalpolitik. Gute Politik wird nicht mit Ideologie, sondern mit Sachverstand und Vernunft gemacht. Dafür steht die FDP im Kreis Heinsberg. Wir arbeiten dafür, den Kreis der Chancen zu verwirklichen.

Neuigkeiten

Lesen Sie mehr darüber, was uns derzeit beschäftigt.

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Inhalt ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Inhalt ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Inhalt ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

Positionen

Unser Motto "Kreis der Chancen" kommt auch in unseren Themen zum Ausdruck. Diese Themen sind uns besonders wichtig.

Kreis der Digitalisierung

Digitalisierung ist der Schlüssel zur Zukunft. Sie bietet Möglichkeiten für Bildung, Verwaltung und Wirtschaft. Sie schafft Freiräume zur Lebensgestaltung, sie fördert Effizienz und Klimaschutz. Dabei sind Datenschutz und Datensicherheit Teil der Digitalisierungsstrategie hin zum Digitalkreis Nr. 1 in NRW.

Kreis der wirtschaftlichen Vernunft

Wir wollen Freiräume stärken, bürokratische Belastungen vermindern, die Potentiale der Region nutzen. Wir machen den Kreis fit für die Wirtschaft und die Arbeitsplätze der Zukunft.

Kreis der modernen Infrastruktur

Eine Attraktivitätsoffensive für den Öffentlichen Nahverkehr kann den Standort Kreis Heinsberg weiter stärken. Sie nutzt dem Umwelt- und Klimaschutz und kann zusammen mit Verbesserungen im Straßen- und Radwegenetz einen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten.

Kreis der Bildungsvielfalt und sozialen Verantwortung

Bildung ist die Basis für eine lebenswerte Zukunft, der Schlüssel zur Chancengerechtigkeit. Wir wollen, dass Aufstiegschancen für alle Bevölkerungsschichten gelten. Nur so können wir den Anforderungen an die Zukunft gerecht werden. Dazu müssen wir auch im Kreis ideologiefrei in Bildung investieren.

Kreis der Heimat - sicher und lebenswert

Wer Freiheit der Sicherheit opfert, wird beides verlieren. Die Gewährleistung von Sicherheit und Gesetz bilden die Grundvoraussetzung für die Entfaltung und Freiheit unserer Bürger. Das vielfältige Angebot an Vereinen und Initiativen bei uns im Kreis gilt es zu stärken. Wer sich wohlfühlt und seine Heimat liebt, macht sie besser.

Kreis der gesunden Umwelt und Betriebe

Die Entwicklung von Landwirtschaft und Umwelt ist unsere Zukunft. Landwirte verdienen Respekt und Unterstützung. Regionaler Klima- und Umweltschutz bietet Möglichkeiten für technologische Innovationen, z.B. bei Energiespeicherung. Wir setzen uns dafür ein, Notwendiges mit Machbaren zu verbinden.

Kreis der Gesundheit

Unsere Gesundheit ist ein hohes Gut. Die Gesundheitsversorgung muss in höchstmöglicher Qualität und Verfügbarkeit gewährleistet sein. Die Beschäftigten haben einen Anspruch auf gute Arbeitsbedingungen, faire Entlohnung und Anerkennung.

Kreis der soliden Finanzen

Auch in den nächsten Jahren stehen wir trotz aller Herausforderungen für eine solide Haushaltsführung mit Augenmaß. Unser Motto bleibt: Solide Finanzen – starke Kommunen.

Personen

Dr. Klaus Wagner, FDP

Dr. Klaus J. Wagner

Kreisvorsitzender
Stv. Vorsitzender der Kreistagsfraktion

Ich bin 1961 geboren, habe eine erwachsene Tochter, ein Enkelkind und bin von Beruf Vizepräsident des Finanzgerichts in Düsseldorf. Mit meiner Frau Katharina Wagner wohne ich in Wegberg-Arsbeck. In meiner Freizeit widme ich mich außer der Politik dem Apnoetauchen und Lesen. Kommunalpolitisch folge ich für unseren Kreis dem Motto: Man kann Gutes noch besser machen. 

Internet: www.klaus-j-wagner.de

Stefan Lenzen MdL, FDP

Stefan Lenzen MdL

Stv. Kreisvorsitzender
Vorsitzender der Kreistagsfraktion

Ich bin Jahrgang 1981 und vertrete unseren Kreis im Landtag, beheimatet bin ich seit meiner Geburt im Heinsberger Land. Welches ich in meiner Freizeit erkunde und mit dem Sport (wandern, Radfahren und Fitness) zum Ausgleich gerne verbinde. Mit meiner kommunalpolitischen Arbeit möchte ich meinen Beitrag für unsere Gemeinschaft leisten, denn wer seine Heimat liebt, macht sie besser. Lassen Sie uns gemeinsam unseren lebenswerten Kreis zum Kreis der Chancen entwickeln.  

David Stolz

Stv. Kreisvorsitzender

Ich bin 1983 geboren und Immobilienmakler sowie Sachverständiger für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken. Zusammen mit meiner Frau wohne ich in Heinsberg-Unterbruch und bin hier in der Region fest verwurzelt. Sei es im Vereinsleben beim Fußball oder in politischer Natur, mit 10-jähriger Tätigkeit als Vorsitzender des FDP-Stadtverbandes. Meine politischen Ansätze sehe ich in einer sachorientierten Politik – verlässlich und planbar.

Erik Amels

Kreisschatzmeister

Ich bin Jahrgang 1995, wohne in Erkelenz und arbeite dort als Betriebswirt im Familienunternehmen. Ich möchte ich zukunftsorientierte Rahmenbedingungen für die regionale Wirtschaft in Form von einer Bildungslandschaft nach dem Schulabschluss schaffen. Unsere Wirtschaft hat Tradition, jetzt braucht sie Zukunft in Form von Fachkräften. Wer einen Beruf erlernen oder studieren möchte, sollte das auch im Kreis der Chancen hier vor Ort tun können.

Holger Koch

Kreisschriftführer

Rosenbenden 26
52511 Geilenkirchen

Verwaltungsbeschäftigter und Kirchenmusiker

Mobil: +49 (0) 173 524 0005

Julius Antonius Terberger

Vertreter der Jungen Liberalen

Kontakt

Wir möchten mehr von Ihnen erfahren. Was interessiert Sie an unserer Arbeit?