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Wann kommen endlich die Taser für die Polizei im Kreis Heinsberg?

„Ich erwarte vom Innenministerium endlich einen verbindlichen Zeitplan. Die Polizei braucht moderne Einsatzmittel, und zwar nicht irgendwann, sondern jetzt. Sicherheit duldet keinen Aufschub.“

Der ehemalige FDP‑Landtagsabgeordnete für den Kreis Heinsberg, Stefan Lenzen, fordert vom nordrhein‑westfälischen Innenministerium eine klare Aussage zur Ausstattung der Kreispolizeibehörde Heinsberg mit Distanz-Elektroimpulsgeräten (DEIG, umgangssprachlich: Taser). Hintergrund ist die weiterhin unklare Lage zur flächendeckenden Einführung moderner Einsatzmittel im ländlichen Raum.

„Die Polizei im Kreis Heinsberg wartet seit Jahren auf die flächendeckende Einführung von Tasern. Jede weitere Verzögerung gefährdet im Zweifel die Sicherheit der Beamtinnen und Beamten. Andere Kreise sind längst ausgestattet – wir dürfen hier nicht weiter hinterherlaufen“, erklärt Lenzen.

Sicherheit der Einsatzkräfte im Fokus

Lenzen betont, dass Taser ein wichtiges Einsatzmittel sein können, um gefährliche Situationen zu entschärfen, ohne auf Schusswaffen zurückgreifen zu müssen. Gerade im ländlichen Raum, wo Streifen häufig große Distanzen abdecken müssen, sei moderne Ausrüstung entscheidend.

„Unsere Beamtinnen und Beamten stehen jeden Tag im Einsatz, oft unter schwierigen Bedingungen. Sie brauchen Klarheit, moderne Ausstattung und volle Einsatzfähigkeit“, so Lenzen.

Forderung nach verbindlichem Zeitplan

Lenzen fordert vom Innenministerium eine transparente Kommunikation und einen klaren Fahrplan:

„Ich erwarte vom Innenministerium endlich einen verbindlichen Zeitplan. Die Polizei braucht moderne Einsatzmittel, und zwar nicht irgendwann, sondern jetzt. Sicherheit duldet keinen Aufschub.“

Hintergrund

Die Ausstattung der Polizeibehörden in NRW mit Tasern erfolgt seit mehreren Jahren schrittweise. In einigen Kreisen sind die Geräte bereits im Einsatz, während andere – darunter der Kreis Heinsberg – weiterhin auf eine vollständige Einführung warten. Die FDP hatte hierzu mehrfach parlamentarische Anfragen gestellt, deren Beantwortung teilweise noch aussteht.