Spritpreise dauerhaft senken – Pendler und Betriebe verlässlich entlasten
Kreis Heinsberg. Die Bundesregierung will Autofahrer mit einem bis Ende 2026 befristeten Tankrabatt entlasten und anschließend einen Spritpreisdeckel einführen. Die kurzfristige Senkung der Energiesteuer ist ein richtiger Schritt, reicht aber nicht aus. Bürger und Betriebe brauchen dauerhaft niedrigere Belastungen und verlässliche Rahmenbedingungen. Der FDP-Kommunalpolitiker und ehemalige Landtagsabgeordnete Stefan Lenzen erklärt:
„Die Senkung der Energiesteuer verschafft Autofahrern kurzfristig Luft. Eine Entlastung, die bereits zum Jahresende ausläuft, schafft jedoch keine Planungssicherheit. Statt immer neuer Übergangslösungen brauchen wir dauerhaft niedrigere Steuern und Abgaben auf Kraftstoffe.“
Gerade im ländlich geprägten Kreis Heinsberg ist bezahlbare Mobilität unverzichtbar. Beschäftigte müssen ihren Arbeitsplatz erreichen, Handwerker ihre Kunden und Pflegedienste die Menschen, die auf ihre Hilfe angewiesen sind. Wer das Auto braucht, muss sich Mobilität auch morgen noch leisten können.
Für eine dauerhafte und verlässliche Entlastung fordert die FDP:
Erstens: Die angekündigte Senkung der Energiesteuer darf nicht zum Jahresende auslaufen, sondern muss dauerhaft gelten. Zweitens: Statt staatlicher Preisvorgaben braucht es wirksamen Wettbewerb, eine konsequente Missbrauchsaufsicht und transparente Kraftstoffpreise. Drittens: Die Entfernungspauschale muss ab dem ersten Kilometer spürbar steigen, damit insbesondere Berufspendler im ländlichen Raum entlastet werden.
„Familien, Pendler, Selbständige und mittelständische Betriebe brauchen mehr als eine kurze Atempause. Dauerhaft niedrigere Belastungen stärken die Menschen, sichern Arbeitsplätze und geben Unternehmen die nötige Planungssicherheit.“
Stefan Lenzen: „Die kurzfristige Entlastung ist richtig. Entscheidend ist aber, was danach kommt. Ein staatlicher Preisdeckel ersetzt keine solide Entlastungspolitik. Deutschland braucht dauerhaft niedrigere Steuern, weniger Bürokratie und mehr Vertrauen in die Soziale Marktwirtschaft. So bleiben Mobilität bezahlbar und unser Mittelstand wettbewerbsfähig.“