plusKITA im Kreis Heinsberg: FDP/FW verlangen Transparenz und bedarfsgerechte Förderung
Kreis Heinsberg. Die FDP/FW-Fraktion im Kreis Heinsberg stellt die Verteilung und Wirkung der plusKITA-Förderung auf den Prüfstand und hat dazu eine Anfrage zur Beantwortung im Jugendhilfeausschuss eingereicht. Aus Sicht der Fraktion muss das Landesprogramm gezielt dort ankommen, wo Kinder tatsächlich erschwerte Startbedingungen haben – unabhängig vom Einkommen der Eltern.
In der letzten Sitzung des Jugendhilfeausschusses wurde die Verlängerung der plusKITA-Förderung beschlossen. Dabei fällt auf: Sechs von neun geförderten Einrichtungen liegen im Stadtgebiet Übach-Palenberg. Die FDP/FW-Fraktion will daher klären lassen, ob die Platz- und Personalressourcen im gesamten Kreisgebiet dem tatsächlichen Bedarf entsprechen. Die plusKITA-Förderung soll insbesondere Kinder unter sieben Jahren aus Familien mit SGB-II-Leistungsbezug unterstützen. Entscheidend ist aus Sicht der Fraktion, dass die Förderung messbar zu besseren Bildungs- und Entwicklungschancen beiträgt.
Stefan Lenzen, Co-Fraktionsvorsitzender (FDP) der FDP/FW-Fraktion: „Das Programm plusKITA muss genau dort wirken, wo Kinder erschwerte Startbedingungen haben – unabhängig vom Geldbeutel der Eltern. Entscheidend ist nicht, dass Mittel fließen, sondern dass sie transparent, bedarfsgerecht und mit nachweisbarer Wirkung eingesetzt werden – damit jedes Kind die Unterstützung bekommt, die es braucht.“
Walter Leo Schreinemacher, Co-Fraktionsvorsitzender (FW) der FDP/FW-Fraktion: „Bei Programmen für mehr Chancengerechtigkeit braucht es eine klare Steuerung: Wo ist der Bedarf, wie wird gefördert – und welche Wirkung zeigt das? Nur so stellen wir sicher, dass kein Kind durchs Raster fällt.“
Die Antworten auf die Anfrage sollen im öffentlichen Teil der nächsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 08.06.2026 gegeben werden.