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„Mount Tüddern“: FDP/FW fordern Aufklärung - Umweltausschuss: offene Fragen zu Selfkant und Erkelenz

Fraktionsvorsitzender Stefan Lenzen (FDP): „Die Verwaltung hat Anfragen beantwortet, zugleich erreichen uns viele Nachfragen aus der Bürgerschaft. Deshalb brauchen wir Fakten: Welche Stoffe wurden wo eingebracht, wer hat wann kontrolliert und wer trägt die Kosten? Für Tüddern und Erkelenz müssen dieselben Maßstäbe gelten. Die Sondermüllentsorgung muss zügig umgesetzt werden.“

Kreis Heinsberg. Der Umweltskandal „Mount Tüddern“ im Selfkant und die Situation in Erkelenz beschäftigen weiterhin die Region und den Landtag. FDP und FREIE WÄHLER fordern vollständige Transparenz, zügige Aufklärung und belastbare Lösungen. Im Umweltausschuss wurde eine umfangreiche Anfrage eingebracht. Die Verwaltung hat bereits mehrfach berichtet und Anfragen anderer Fraktionen beantwortet – dennoch bleiben Punkte offen, auch weil FDP und FREIE WÄHLER zahlreiche Nachfragen aus der Bürgerschaft erreichen. Gefragt wird nach Mengen und Stoffarten (z. B. Asbest, Schwermetalle, mineralölhaltige Stoffe), Zuständigkeiten, Entsorgung und Finanzierung. 

Kritisch ist die unterschiedliche Vorgehensweise in Tüddern und Erkelenz: In Tüddern wurde schnell gesichert, Erkelenz ist weiter provisorisch. Weitere Fragen betreffen Kontrollen und Beprobungen (Monitoring, Zeitplan, Veröffentlichung der Ergebnisse) sowie den Start der Sondermüllentsorgung und eine erneute Informationsveranstaltung in der Gemeinde Selfkant. FDP und FREIE WÄHLER erwarten nun klare Antworten der Verwaltung und konkrete Schritte für sichere, dauerhafte Lösungen in Tüddern und Erkelenz. 

Fraktionsvorsitzender Walter Leo Schreinemacher (FW): „Gesundheitsschutz hat Priorität. Die Verwaltung hat bereits mehrfach berichtet – trotzdem bleiben zentrale Fragen offen. Wir erwarten klare Zuständigkeiten, einen transparenten Zeitplan und nachvollziehbare Ergebnisse, damit dauerhaft sichere Lösungen möglich sind. Die Verwaltung hat eine Bringschuld, die Bevölkerung keine Hohlschuld!“ 

Fraktionsvorsitzender Stefan Lenzen (FDP): „Die Verwaltung hat Anfragen beantwortet, zugleich erreichen uns viele Nachfragen aus der Bürgerschaft. Deshalb brauchen wir Fakten: Welche Stoffe wurden wo eingebracht, wer hat wann kontrolliert und wer trägt die Kosten? Für Tüddern und Erkelenz müssen dieselben Maßstäbe gelten – und die Sondermüllentsorgung muss zügig umgesetzt werden.“

Die Antworten auf die Anfrage sollen in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima, Verkehr und Strukturwandel gegeben werden.