CDU, FDP und FREIE WÄHLER wollen aus der Grünmetropole raus

Kreis Heinsberg. Dem Kreis Heinsberg ist die Mitarbeit und Interessenvertretung in überregionalen Gremien und Organisationen grundsätzlich wichtig. Daher ist er Mitglied in verschiedenen überregionalen Gremien, unter anderem im Grünmetropole e. V. Im Interesse des Kreises gilt es, den jeweiligen „Mehrwert“ bestehender Beteiligungen bzw. Mitgliedschaften für den Kreis Heinsberg kritisch zu hinterfragen und zu evaluieren. Neben dem Beitrag entstehen dem Kreis noch Personal- und Sachkosten in Verbindung mit der Mitgliedschaft in der Grünmetropole. Diese hat aus Sicht der Fraktionen von CDU und FDP/FW jedoch keinen spürbaren Mehrwert erbracht. Der Schwerpunkt der Aktivitäten ist aus unserer Sicht in der Region Aachen angesiedelt und der Kreis Heinsberg ist insbesondere in den Bereichen Radfahren, Wandern und Kultur durch die Arbeit der Verwaltung und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft bestens aufgestellt.

Harald Schlößer betont für die CDU-Fraktion: „Vernetzung und Interessenvertretung in überregionalen Organisationen ist grundsätzlich richtig und wichtig; sie muss aber stets einen konkreten Nutzen haben. Dort, wo Beteiligungen wirtschaftlich keinen Sinn mehr machen, müssen sie auch beendet werden. In diesem Sinne gehen wir einen weiteren konkreten Schritt und treten aus der Grünmetropole aus, da wir den erhofften Mehrwert leider nicht erkennen können.“

Stefan Lenzen macht für die FDP deutlich: „Die Überprüfung der überregionalen Projekte ist uns Freien Demokraten seit Jahren ein wichtiges Anliegen. So waren die Austritte aus der AGIT, Metropolregion Rheinland und Euregio Maas Nord nur folgerichtig. Diesen Weg gehen wir mit dem Austritt aus der Grünmetropole konsequent weiter. Wo wir für unseren Kreis Heinsberg nur Kosten, aber keinen Nutzen erkennen können, müssen wir zur Entlastung unserer Kommunen entsprechend handeln. Alles gehört auf den Prüfstand.“

Walter Leo Schreinemacher ergänzt für die FREIEN WÄHLER: „Die Zusammenarbeit in überregionalen Verbänden und Einrichtungen ist den FREIEN WÄHLERN wichtig. Der Blick über den Tellerrand des Kreises Heinsberg hinaus muss bleiben, wenn damit ein Mehrwert für die Bürger des Kreises Heinsberg erkennbar ist. Bei Einrichtungen wie der Grünmetropole kann man das aber seit Jahren nicht mehr erkennen. Es ist daher folge-richtig dort auszuscheiden. Dem kann Seitens der Grünmetropole nur entgegengewirkt werden, wenn eine deutliche Steigerung der Aktivitäten unter Beibehaltung des Budgets zu Gunsten der Bürger des Kreises Heinsberg erkennbar ist. Weitere Beteiligungen müssen überprüft werden.“

Daher beantragen die Fraktionen von CDU und FDP/FW in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima, Verkehr und Strukturwandel den Austritt aus dem Grünmetropole e.V.